Keune Grundschule 18.Juni 2011

Klassenfest der 2b

 

Ein Klassenfest der besonderen Art erlebten die Kinder und Eltern der Klasse 2b am 18.06.2011 am Pfahlweiher im Mattheiser Wald. Herr (Opa) Krahl, Herr Eichhorn und Sohn empfingen die Zweitklässler mit einer kleinen Überraschung im Gepäck: lebende Edelkrebse aus dem Weiher. Diese wurden von den Kindern ausgiebig begutachtet. Außerdem erhielten die Grundschüler von Herrn (Opa) Krahl viele Informationen über Lebensraum und Nahrung der Krebse. Anschließend durften die Mutigen unter ihnen die Edelkrebse behutsam wieder zurück in den Weiher setzen. 

Nun ging es weiter zum Zufluss des Weihers. Bewaffnet mit Köchern und Becherlupen untersuchten die Kinder das Wasser und fanden allerlei Kleinstlebewesen. Von Herrn Eichhorn und seinem Sohn erfuhren sie, das die gefundenen Strudelwürmer bedeuteten, dass das Wasser von hoher Qualität war. Außerdem halfen sie beim bestimmen der übrigen Lebewesen. Besonders interessant waren natürlich die kleinen Erdkröten, die wenige Wochen zuvor im Weiher geschlüpft waren und sich nun wieder auf in den Wald machten. 

Zurück am Bootshaus angekommen notierten die Kinder ihre Funde in einer Tabelle und konnten sich die Kleinstlebewesen einmal unter dem Mikroskop anschauen.

Das abschließende gemeinsame Grillen bot einen gelungenen Abschluss, auch wenn es irgendwann durch einen sintflutartigen Regenguss beendet werden musste.

 

Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an Herrn Opa Krahl, Herrn Eichhorn und Sohn, ohne die dieser tolle Tag nicht hätte stattfinden können!

Isabelle Rotsch

(Klassenlehrerin)

 

 

(Im) „Wasser ist Leben“

Projekttag der Klasse 9b , Hauptschule Trier-Ehrang

10. Juni 2008

Einen Projekttag der besonderen Art führte die Klasse 9b der Hauptschule Trier-Ehrang im Mattheiser Wald durch. Die Themen „Gewässerkunde und Naturschutz standen dabei im Vordergrund. Eingeladen hatte der Angel-Sport-Club Pfalzel, der solche Informations- und Erlebnistage für Schulklassen im Rahmen seiner Schulungsarbeit anbietet.

Die äußeren Bedingungen waren optimal – bei strahlendem Sommerwetter begrüßten Günter Krahl, der Vorsitzende des ASC-Pfalzel und Geschäftsführer Elmar Eichhorn die jungen Naturforscher mit ihrem Klassenlehrer Günter Korczak am idyllisch gelegenen Pfahlweiher. Nach allgemeinen Informationen über die Bedeutung des Wassers für die Menschen entnahmen die Schüler Proben in verschiedenen Bach- und Uferbereichen, die später auf ihre Wassergüte und auf Spuren von Lebewesen untersucht wurden.

Zur allgemeinen Überraschung enthielten diese eine Fülle von Kleinstlebewesen, die später mit dem Mikroskop genau betrachtet und bestimmt wurden. Dabei hatten die Nachwuchs-Biologen besonderes Glück: in einem der Probenbehälter befand sich ein erst vor kurzer Zeit geschlüpfter Edelkrebs. Diese Tiere sind in unseren Gewässern nahezu ausgestorben und stehen unter besonderem Schutz. Deshalb wurde das Jungtier nach sorgfältiger Begutachtung und Vermessung sofort wieder in die Freiheit entlassen.

Schulunterricht 08-4 Jungkrebs

Besonders eindrucksvoll war ein Experiment, bei dem Zigarettenkippen in ein Gefäss mit Wasserflöhen geworfen wurden. Schon nach kurzer Zeit war hier alles Leben erstorben, während die Tiere im Vergleichsbehälter mit unverschmutztem Wasser weiterhin munter umher schwammen – ein Anlass zum Nachdenken für die staunenden Beobachter.

Auch im Pfahlweiher vorkommende Fische waren Bestandteil des abwechslungsreichen Programms. Die Veranstalter hatten bereits am Vorabend verschiedene Exemplare gefangen und in einem Aquarium zur Betrachtung bereitgestellt. „Was schwimmt denn da?“ - auch hier half Bildmaterial den jungen Forschern bei der Bestimmung der Teichbewohner. Nun sollte die Anatomie der Fische einer genaueren Untersuchung unterzogen werden. Auf eindringlichen Wunsch der tierliebenden Teilnehmer wurde allerdings nur ein Fisch seziert, der bereits vorher verstorben war. Herr Eichhorn erwies sich dabei als geschickter Chirurg und erklärte die Wirkungsweise der verschiedenen Organe.

Verschont wurden die Wasserbewohner auch bei der abschliessenden gemütlichen Runde am Grillfeuer. Zum Ausklang des erlebnisreichen Tages wurde Grillgut aus den Kühlregal aufgelegt.

„Kein Schultag wie jeder andere!“ Das liess sich deutlich am besonderen Eifer und dem grossen Interesse der Klasse erkennen. „Die vielen Eindrücke des Tages sollten auch nachhaltig wirken“, wünschten sich die sachkundigen Experten des ASC–Pfalzel, „und dabei helfen, die Natur mit aufmerksameren Augen zu betrachten.“

Schulunterricht 08-3

 

 

 

 

Ein Juli-Vormittag am Pfahlweiher

Es ist Juli, es ist warm, die Sonne scheint aus allen Rohren und wir, das ist die Klasse 6c vom Hindenburg-Gymnasium, sind

 unterwegs zum Pfahlweiher, wo uns viele interessante Erfahrungen und Neuigkeiten in Aussicht gestellt worden waren.

So geschehen durch Philipp Eichhorn bzw. durch seinen Vater und weitere Freunde des Angelsports und des Naturschutzes.

Früh schon waren wir vor Ort und wurden in erste „Geheimnisse“ des Weihers eingeweiht.

Bald jedoch teilten wir uns in mehrere kleine Gruppen auf, die dann jeweils mit einen Betreuer in die nähere Umgebung loszogen

und sehr individuelle Kenntnisse vermittelt bekamen, sei es über den Artenbestand im Weiher, der Artenentwicklung über größere

Zeiträume, sei es über Methoden zur Bestimmung der Gewässergüte, seien es praktische Übungen dazu oder auch

Übungen zur botanischen Bestandsaufnahme der Umgebung. Auch das Sezieren eines Fisches wurde demonstriert – für die (wenigen)

„Anglerprofis“ unter den Schülern natürlich nichts Neues. Für die weitaus meisten der Schüler jedoch waren das vollständig neue

Eindrücke. Alle kannten zwar die Schwimmblase, gesehen hatten sie sie bis dahin jedoch nur aus dem Biologiebuch.

 

Reihum wechselten die Gruppen, so dass alle das weit gefächerte Angebot in Anspruch nehmen konnten.

Viel zu schnell vergingen dabei die Stunden. Wir hatten wohl doch unterschätzt, wie schnell Zeit vergeht, wenn sie mit einer derartigen

Fülle von biologisch-praktischen Inhalten gefüllt wird. Die sehr kompetente und anschauliche Vermittlung trug ihres dazu bei. Man

spürte die ansteckende Begeisterung der betreuenden Vereinsmitglieder für die Sache! Nicht zuletzt die Tatsache, dass sie sich für die

Klasse sogar eine Tag Urlaub genommen hatten, spricht für die Wichtigkeit, die sie der Schulung Jugendlicher in Sachen Natur beimessen.

Für die Schüler war es eine sehr bereichernde Veranstaltung, die Verbindung von Theorie und Praxis gewissermaßen, etwas also, das im

Schulalltag leider oft zu kurz kommt.

Die fröhlichen Gesichter der Schüler auf dem Heimweg ließen denn auch keine andere Deutung zu: es hatte ihnen sehr gut gefallen!

Ein gelungener Vormittag.

Mit vielen Anregungen zum Weiterforschen, Nachfragen und Nachlesen entließen wir die Kinder mit der Sicherheit, dass der nächste

Biologieunterricht sicher recht munter ablaufen würde...

Wasserprobe

An dieser Stelle möchte ich den Beteiligten meinen herzlichen Dank für ihr Engagement, für die geopferte Zeit und ihr selbstloses

Eintreten für andere aussprechen. Und auch dem Verein, der solche Mitglieder hervorbringt!

 

Mit der Hoffnung, dass auch für kommende Klassen ein solcher Vormittag möglich werden kann verbleibe ich mit den besten Grüßen

 

Wolfgang Brinschwitz

(Lehrer Klasse 6c vom Hindenburg-Gymnasium)

 

 

 

 

 

 

 

Angeln als Unterrichtsfach

 

Seit Beginn dieses Schuljahres 2004 wird an der Treverer-Schule, einer Schule mit dem Förderschwerpunkt

motorische Entwicklung, erstmals eine Angel-AG angeboten. In der AG werden den Schülern grundlegende Kenntnisse

über das Angeln an Seen und Flüssen vermittelt.

Die gängigen Angelmethoden auf Fried- und Raubfisch sind genauso Inhalt des Unterrichts wie bspw. auch die

beheimateten Fischarten zu kennen und bestimmen zu können. Das richtige Verhalten in der Natur und der waidgerechte

 Umgang mit der Kreatur sind elementare Ziele für die angehenden sieben Anglerinnen und Angler.

Alle Schüler der Angel-AG haben eine körperliche Beeinträchtigung, benötigen zum Teil einen Rollstuhl oder

haben allgemeine Koordinationsschwierigkeiten oder Probleme mit ihrer Wahrnehmung. Der schulische Auftrag

beinhaltet neben den klassischen Bildungszielen eine Förderung, die eine Behinderung, bzw. die Auswirkungen einer

Behinderung vermindert. In der Angel-AG können die Schüler nun eine aktive und spannungsgeladene Freizeitaktivität

kennen lernen, die fast ganz nebenbei die Grob- und Feinmotorik, wie auch die Wahrnehmung bspw. bei der

Bisserkennung oder Gewässerbeobachtung trainiert. Angeln hat darüber hinaus viel mit den Unterrichtsfächern

Biologie, Physik und Chemie zu tun. Und ein Lernen über Handlung hat bekanntlich mehr Aussicht auf Erfolg, als

ein Lernen nur aus dem Schulbuch!

 

Was bringt als die neue Angel-AG?

 

  • Emotionale Erlebnisse wie Hoffnung auf einen Fang, Spannung und „Action“
  • Erholung vom oft gleichförmigen (Schul-) Alltag und seinen Sorgen
  • Freizeitgestaltung fernab vom Fernsehen und Gameboy
  • Nahrungsbeschaffung mit „Herkunftskontrolle“
  • Sportlich-technisches Training
  • Das unmittelbare Erleben der Schönheit, aber auch der Härte der Natur
  • Kommunikation und Begegnung mit Gleichgesinnten
  • Befriedigung nach Ausdauer und Anstrengung in der Belohnung durch einen Fang
  • Andreas Witzig

    Dipl.-Päd., Sonderschullehrer

    Anangeln5

     

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