Island, dass zur Zeit beste Angelrevier für Meeresangler weltweit.

 

Hallo Angelfreunde und alle Freunde unseres Vereins. Heute möchte ich euch einen kleinen Einblick in ein unbeschreibliches Angelrevier im Nordatlantik gewähren, wie ich es noch nie zuvor erlebt habe.

Zu Beginn stand eine Buchung bei einem namhaften Angelreisenanbieter an.

Wir waren 6 erwartungsvolle Angler, die sich natürlich im Vorfeld ausreichend  informiert hatten. Vom Flughafen Frankfurt aus ging es in einem 3,3 stündigen Flug zum internationalen Airport Keflavik. Von hier aus folgte eine einstündige Busfahrt zu kleinen Flughafen nach Reykjavik, von wo aus der Weiterflug stattfand. Unser Ziel waren die unbeschreiblichen Westfjörde mit dem kleinen Flughafen Talknafjördur. Dort erwartete uns schon ein Reisebus, der uns zu unseren Ferienhäusern brachte.

Nach 20 Minuten Fahrt, sahen wir zum ersten Mal die Schönheit der Westfjörde. Wir waren im Fischerdorf Sudavik  mit seinem kleinen Hafen angekommen.

Erschöpft aber glücklich gönnten wir uns einen Begrüssungsschluck.

Nach kurzer Nacht und einem ausgiebigen Frühstück, ging es zum 200 Meter entfernten Hafen von Sudavik. Im Hafen lagen 10 hochseetaugliche 8 Meter Boote mit starken 130 Ps Innenbordern. Der Sicherheitsstandart übertraf alles was wir bisher aus Norwegen so kannten.

Nach 2 stündiger Einweisung in die Bootstechnik hieß es zu ersten Mal  „Leinen los“ und raus auf den Atlantik. Was nun folgte kann ich euch nur so beschreiben: Drill auf Drill und Fisch auf Fisch. Tagesfänge von über 500 Kg Dorsch waren keine Seltenheit, den die Dorsche lagen bei 1,10 Meter und 15-20 Kg Gewicht. Einfach Wahnsinn!

Die Fangtiefe variierte zw. 45 und 70 Meter. Und da waren ja auch noch viele Steinbeisser. Ein äusserst kampfstarker Fisch, der mich sehr beeindruckte. Nach erfolgreichen Fischwaid und schmerzender Arme, ging es am Nachmittag zurück in den Hafen, wo der Fang per Kran von der ansässigen Fischfabrik entladen wurde.

Unser Abendessen hatten wir natürlich auf der Heimfahrt zum Hafen schon fachmännisch filetiert. 3 wunderschöne Steinbeißer sollten am Abend für Gaumenschmaus sorgen. Wenn ich nur daran denke, läuft mir heute noch das Wasser im Mund zusammen.

Die folgernden Angeltage waren genauso erfolgreich wie die erste Angeltour. Wir fingen Fisch auf Fisch und fragten uns mehrmals: Wohere kommt dieser enorme Fischreichtum in den Westfjorden?

Einige unserer Angelkollegen und auch ich, waren ja schon mehrmals in Norwegen, doch glaubt es mir: Kein Vergleich zu Island. Wer sich in seinem Anglerleben einmal so richtig Ausangeln möchte, der muss nach Island in die Westfjörde.

Doch irgendwann geht auch der schönste Angelausflug zu Ende. Nach sieben erfolgreichen Angeltagen kam für uns der Tag der Abreise. Mit einem kleinen Unterschied, da wir unseren Fang Tag für Tag an die Fischfabrik abgegeben hatten, bekam jeder Angler vor der Abreise eine Gefriertasche mit 20 Kg feinstem Filet vom Reiseveranstalter. Zu Hause konnten die Filets sofort weiter gefroren werden.

Jedes Mal, wenn ich zur Gefriertruhe gehe und mir ein Stück Filet entnehme, muss ich wieder an die wunderschöne Zeit in Sudavik auf Island denken.

 

Liebe Angelsportfreunde, ich hoffe, ich konnte mit meinem Kurzbericht über >Islands Westfjörde euch richtig Lust auf die Angelsaison 2012 machen und vielleicht trifft man sich einmal auf Island.

 

Euer Gewässerwart

 

Dieter Schneider

 

 

 

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